Administrator  

Als Administrator wird ein Ansprechpartner innerhalb einer Institution bezeichnet, der umfassende Lese- und Schreibrechte innerhalb seines RADAR-Kontos besitzt. Der Administrator fungiert gegenüber RADAR als Vertragspartner. Ein Administrator kann einen/mehrere Arbeitsbereich(e) zur Datenspeicherung, sogenannte Arbeitsbereiche , anlegen und umfassend verwalten. Dies beinhaltet zum Beispiel das Zuordnen von einem/mehreren Kuratoren für die jeweiligen Arbeitsbereiche (Kuratorenverwaltung), das Auswählen einer RADAR-Dienstleistung zur Forschungsdatenarchivierung mit oder ohne Datenpublikation sowie das Editieren von Kontaktdaten.


API

 RADAR bietet eine API. Motivation ist die Ermöglichung der Einbindung von RADAR-Funktionen in bestehende Applikationen, z.B. durch die Implementierung einer alternativen Benutzungsoberfläche. Die API ist REST-basiert, ein Zugriff kann über HTTP und JSON erfolgen. Die API Dokumentation ist hier verfügbar.


Arbeitsbereich

 Eine organisatorische Einheit (engl. Workspace) zum Upload und zur Strukturierung der Forschungsdaten und der dazugehörigen Metadaten. Administrator und Kurator(en) können dort ebenfalls Kontaktinformationen verwalten, Zugriffsrechte steuern sowie weitere RADAR-Dienstleistungsangebote in Anspruch nehmen.

 

 

Archiv

Synonym für Digitales Repositorium.

 

 

Bitstream Preservation

Digitale Daten bestehen aus einer festgelegten Abfolge von Bits, die den Wert 0 oder 1 haben und auf Datenträgern gespeichert werden. Diese Abfolge wird Bitstream genannt. Bitstream Preservation ist die Fähigkeit, den Bitstream über Technologiewechsel hinaus zu erhalten. Sie bildet eine Grundvoraussetzung für die digitale Langzeitarchivierung.



Creative Commons-Lizenzen

(Version 4.0)

Im Rahmen der Datenpublikation werden verschiedene Lizenzmodelle angeboten. Um eine maximale Nachnutzbarkeit wissenschaftlicher Forschungsdaten zu gewährleisten, die - abhängig vom Vorliegen der sogenannten geistigen Schöpfungshöhe oder der Voraussetzungen des Datenbankschutzrechts - prinzipiell dem Urheberrecht unterliegen können, soll die Vergabe zusätzlicher Nutzungsrechte z.B. durch eine entsprechende Lizenzierung der Daten in Betracht gezogen werden. RADAR empfiehlt die Verwendung liberaler Lizenzmodelle, insbesondere der weltweit anerkannten Creative Commons (CC) Lizenzen, die ab Version 4.0 auch für Forschungsdaten geeignet sind. Diese bieten Kuratoren die Möglichkeit, die Nachnutzung der publizierten Forschungsdaten und daran geknüpfte Bedingungen nachvollziehbar darzustellen. Details zu den von RADAR empfohlenen Lizenzmodellen finden Sie hier.

Des Weiteren wurde 2015 erstmals ein ausführlicher Leitfaden zum Leitprinzip von freien Lizenzen bzw. Open-Content-Lizenzen veröffentlicht - anbei der Volltext-Link für alle Nutzer, die en detail in die Welt der der interaktiven Nutzung digital zur Verfügung gestellten Ressourcen eintauchen möchten.

Link: Detailansicht Creative Commons-Lizenzen

 

 

Daten-Management-Plan (DMP)

Der Daten-Management-Plan beinhaltet und dokumentiert alle Entscheidungen zum Umgang mit den wissenschaftlichen Daten eines Forschungsprojekts. Ein DMP wird idealerweise vor Beginn eines Forschungsprojektes erstellt. RADAR unterstützt die Erstellung eines DMP durch die Möglichkeit, Aufwendungen für die Datenspeicherung und -publikation auf Basis eines Kostenvoranschlags zu berücksichtigen (RADAR Preisliste). Eine Übersicht zu DMP-Werkzeugen und Projekten findet sich hier: http://www.forschungsdaten.org/index.php/Data_Management_Pl%C3%A4ne

 

 

Datenarchivierung

Dieses Basisangebot beinhaltet eine formatunabhängige Datenarchivierung über eine wählbare Haltedauer zwischen 5 und 15 Jahren. Mit diesem Angebot wird die Grundanforderung vieler Drittmittelgeber nach einer sicheren Datenspeicherung, z.B. über das Ende einer Projektlaufzeit hinaus, erfüllt. Als Nachweis der Datenarchivierung vergibt RADAR einen Identifier in Form eines RADAR-ID und führt im Rahmen der Bitstream Preservation eine regelmäßige Integritätsprüfung der archivierten Daten durch. Dabei sind die archivierten Daten und deren deskriptive Metadaten als Default-Einstellung nur für Kurator(en) und den Administrator einsehbar. Im Arbeitsbereich können zusätzlich abgestufte Einsichts- und Zugriffsrechte auf die archivierten Daten und deren Metadaten vergeben werden. Dazu können die archivierten Daten gezielt für Registrierte Nutzer freigegeben werden.

 

 

Datenpublikation

Bei diesem erweiterten Angebot sind Forschungsdaten und deren Beschreibung (= deskriptive Metadaten) öffentlich zugänglich und durch die Vergabe eines DOI eindeutig referenzierbar. Auf diese Weise können Datenpublikationen im Rahmen wissenschaftlicher Prozesse aufgefunden und effektiv nachgenutzt werden. Optional können zusätzlich disziplinspezifische Metadaten und ein Embargo vergeben werden. Der Zeitraum des Embargos kann durch den Kurator jederzeit verlängert werden. Weitere Informationen zu diesem Service sind in den Autorenrichtlinien zu finden.

 

 

Digitales Repositorium

Als digitales Repositorium wird eine Organisationsinfrastruktur bezeichnet, in welcher digitale wissenschaftliche Objekte über einen unbegrenzten Zeitraum aufbewahrt und der weltweiten Fachöffentlichkeit online verfügbar, zitierbar und nachnutzbar gemacht werden können. RADAR ist ein solches digitales Repositorium für Forschungsdaten mit einem Fokus auf wissenschaftlichen Spezialbereichen, den sogenannten 'Long Tail'-Disziplinen.

 

 

DOI, Digital Object Identifier

Bei RADAR wird für alle publizierten Datenpakete ein Digital Object Identifier (DOI) vergeben. Ein DOI ist ein persistenter Identifier, der zur Zitierung und Verlinkung digitaler Objekte verwendet wird – er identifiziert das Objekt und ist ihm permanent zugeordnet. Ein DOI weist eine zweigliedrige Struktur, bestehend aus einem Präfix und Suffix, auf (z.B. DOI: 10.1000/123456). Weitere Informationen zur DOI-Registrierung von Forschungsdaten finden Sie beim DOI-Service der Technischen Informationsbibliothek.

 

 

Embargo

Ein (zeitliches) Embargo definiert einen Zeitraum, in welchem die Beschreibung der Forschungsdaten (deskriptive Metadaten) über die Landing Page einsehbar ist, die zugehörige Datenpublikation als solche aber - noch - nicht zur Einsicht bzw. zum Download zur Verfügung steht. Ein Embargo kann verwendet werden, wenn Forschungsdaten (z.B. im Rahmen eines Peer-Review-Prozesses) zeitverzögert publiziert werden sollen. Der Embargo-Zeitraum kann durch den Kurator verlängert werden.

 


Enhanced Publication

Der Begriff 'Enhanced Publication' beschreibt eine digitale Publikation eines wissenschaftlichen Artikels, welche mit den dazugehörigen Forschungsdaten verknüpft ist. Im Rahmen der Archivierungs- und Publikationsdienstleistungen unterstützt RADAR als digitales Repositorium aktiv diese erweiterte, elektronische Form einer wissenschaftlichen Veröffentlichung.

 

 

Formatempfehlungen

Die Wahl des richtigen digitalen Formats ist essentiell für eine nachhaltige Aufbewahrung wissenschaftlicher Daten. Die Formatierung sollte den nationalen und internationalen Vorgaben der jeweiligen Fachdisziplin entsprechen. Um die Nachnutzbarkeit digitaler Daten sicherzustellen haben sich im Laufe der letzten Jahre einige Formate bewährt, die RADAR an dieser Stelle aufgreift und empfiehlt:

Detailansicht Formatempfehlungen

 

 

Forschungsdaten

Als Forschungsdaten werden im Kontext von RADAR digitale Daten verstanden, die je nach Fachkontext Gegenstand eines Forschungsprozesses sind, während eines solchen Prozesses entstehen oder sein Ergebnis sind.


 

Gute wissenschaftliche Praxis

Die Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis dienen als Orientierung im Rahmen wissenschaftlicher Arbeitsprozesse. In Deutschland spiegeln sich diese Regeln z.B. in den Empfehlungen der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis wieder. In Bezug auf den Umgang mit Forschungsdaten beinhaltet Empfehlung 7, dass "Primärdaten als Grundlagen für Veröffentlichungen auf haltbaren und gesicherten Trägern in der Institution, wo sie entstanden sind, zehn Jahre lang aufbewahrt werden" sollen. Dieser Empfehlung kann durch eine Datenarchivierung in RADAR entsprochen werden. Darüber hinaus fördert eine Datenpublikation die Nachnutzbarkeit der Forschungsdaten.


 

 

Harvesting (Metadaten)

Bezeichnet das systematische Sammeln und Aufbereiten von Metadaten aus Datenbanken, Repositorien und weiteren digitalen Quellen. RADAR ermöglicht diesen Prozess durch eine OAI-PMH Schnittstelle. Dadurch wird die Sichtbarkeit, Auffindbarkeit und Nachnutzbarkeit der publizierten Forschungsdaten erhöht.

 

 

Kontaktdaten

In der folgenden Tabelle sind die für eine Anmeldung erforderlichen Kontaktdaten für die unterschiedlichen RADAR-Nutzer dargestellt:

 

Administrator

Sub-Kurator
RADAR-Benutzernamexxxx-
Vor- und Nachnamexxxx-

Anschrift der zugehörigen Institution/
des zugehörigen Unternehmens

xoptionaloptionaloptional 
E-Mail-Adressexxxx-
Telefonnummerxoptionaloptionaloptional-

Nach Abschluss der Anmeldung wird eine Bestätigungs-E-Mail verschickt, welche den RADAR-Account aktiviert und die Einrichtung eines individuellen Zugangspassworts ermöglicht.

 

 

Kontrolliertes Vokabular

Im Gegensatz zu Freitexteinträgen enthält das kontrollierte Vokabular eine Sammlung von definierten Begriffskategorien. Sie werden zum Beispiel im RADAR Metadatenschema verwendet, um Forschungsdaten einem oder mehreren Fachgebiet(en) zuzuordnen. Bei der Festlegung der Begriffskategorien wurde auf anerkannte Standards (z.B. ISO-Normen für die Sprache und das Entstehungsland der Forschungsdaten) zurückgegriffen.

 

 

Kurator

Kuratoren verfügen in einem Arbeitsbereich über volle Lese- und Schreibrechte, sie können also Daten hinzufügen und editieren sowie weitere Kuratoren zu dem Arbeitsbereich hinzufügen. Die Erstzuweisung von Kuratoren erfolgt durch den zuständigen Administrator. Ein Kurator kann einem Workspace darüber hinaus Sub-Kuratoren zuweisen und ausgewählten Registrierten Nutzern Zugriff auf archivierte (= nicht öffentlich zugängliche) Daten gewähren.


 

Langzeitarchivierung (LZA) - Maßnahmen bei RADAR

Die reine Datenübertragung zur Speicherschicht wird über standardisierte und etablierte Datenübertragungsprotokolle, wie SFTP oder GridFTP, gewährleistet. Daneben wird derzeit im nationalen und internationalen Kontext an einem einheitlichen Interface zur Metadatenpflege und zum Datenmanagement, wie zur Überprüfung der Datenintegrität oder zur Auswahl unterschiedlicher Speicherqualitäten, gearbeitet. Durch den Zusammenschluss mehrerer Projekte (bwDataArchiv, EUDAT2020, INDIGO und RADAR) wird eine einheitliche generische Schnittstelle entstehen, die eine Flexibilität bzgl. der genutzten Speicherschicht erlaubt.
Die Datenhaltung wird über moderne Platten- und Tape-Systeme gewährleistet, die zusammen mehrere Petabyte Speicherplatz bieten. Ein hierarchisches Storage Management System (High-Performance Storage System - HPSS) sorgt für einen effizienten Zugriff auf die gespeicherten Daten. Das System wird u.a. speziell für die Anforderungen, die sich aus den Angeboten von RADAR ergeben, konfiguriert, so dass neben dem schnellen Datenzugriff eine kostengünstige Langzeitspeicherung möglich ist.

Die Zuverlässigkeit des Systems wird durch Mehrfachkopien gesichert, die an unterschiedlichen Standorten (am KIT) und mit unterschiedlichen Technologien abgelegt werden. Zusätzlich werden die Daten einer regelmäßigen Kontrolle unterzogen und im Falle eines Fehlers wieder hergestellt. Ein Backup, das alle 4 Stunden durchgeführt wird, der Einsatz von Redundant Array of Independent Disks (RAID) und die Systemüberwachung selbst, sorgen darüber hinaus für die Datensicherheit der administrativen Komponenten, wie zum Beispiel Datenbanken, im System.

Die Daten selbst liegen als BagIt-Strukturen in ZIP-Containern vor, d.h. die Daten werden in wohl-dokumentierten Containern in einer von der Library of Congress entwickelten Struktur vorgehalten. Jedes archivierte Datenset besteht aus einer Datei, die in sich selbstbeschreibend ist (also Daten und beschreibende Metadaten enthält). Für die Interpretation der BagIt-Strukturen ist keine spezielle Software notwendig.

 

 

Long tail of research data

Als 'Long tail of research data' werden Forschungsdaten bezeichnet, die in der Regel ein geringes Datenvolumen aufweisen, in verschiedenen Datenformaten vorliegen und in Bezug auf Archivierung und Management nur schwer standardisierbar sind. Um diesen Forschungsdaten eine Plattform zu bieten, wurde RADAR entwickelt.


 

Metadaten

Metadaten sind immer öffentlich und neben RADAR auch (aufgrund der DOI-Registrierung) im DataCite MDS verfügbar. Sie können dort von Dritten geharvestet werden. Dies erhöht die Sichtbarkeit der Forschungsergebnisse. Metadaten werden oft als 'Daten über Daten' bezeichnet und dienen dazu, die unterschiedlichen Informationen zu digitalen Objekten zu kategorisieren und zu charakterisieren: Technische Metadaten beinhalten z.B. Angaben zu Datenvolumen, Datenformat und Prüfsummen und sind für eine nachhaltige Datenspeicherung von zentraler Bedeutung. Deskriptive Metadaten (auch beschreibende oder Content-Metadaten genannt) geben Auskunft über die in digitalen Objekten enthaltenen (z.B. wissenschaftlichen) Informationen und entscheiden damit über deren Auffindbarkeit, Referenzierung und Nachnutzbarkeit.

Im Rahmen der Archivierung und Publikation wissenschaftlicher Daten in RADAR werden deskriptive Metadaten von Kuratoren vergeben und den Datenpaketen zugeordnet. Weitere Informationen finden Sie im der RADAR Metadatenschema-Dokumentation v05.

Pending-Status  

Nach dem initialen Upload in einen Arbeitsbereich befindet sich ein Datenpaket in einem temporären (=Pending-) Status. In dieser Phase können durch den Kurator Änderungen, Ergänzungen und Löschungen sowohl innerhalb eines Datenpaketes als auch in den Metadaten vorgenommen werden.



Preise

Voraussichtliche Preise für institutionelle Kunden (Hochschulen & Forschungseinrichtungen), auf der Basis einer jährlichen Zahlung (Nettopreise):
Vertragsgrundgebühr:                 500,00 €/Jahr
Je 1 GB archivierte Daten:              0,39 €/Jahr
Je 1 GB publizierte Daten:              0,39 €/Jahr

Diese Preise gelten ausschließlich für Hochschulen und Forschungseinrichtungen als institutionelle Kunden. Für gewerbliche Kunden gelten andere Preise; bitte nehmen Sie hierfür Kontakt mit RADAR auf: info@radar-projekt.org 


 

RADAR-ID

Ein RADAR-Identifier (RADAR-ID) bezeichnet einen eindeutigen Referenzwert (= Identifier) einer zu verwaltenden Ressource. Im Rahmen von RADAR wird für Forschungsdaten, die im Service Datenarchivierung gespeichert werden, ein RADAR-ID vergeben.



Registrierter Nutzer

Der Zugang zu Suchfunktionen und zu den (Metadaten)Informationen über publizierte Forschungsdaten ist für jeden Nutzer ohne vorherige Registrierung möglich (siehe auch: Unregistrierter Nutzer). Für den Download der bei RADAR archivierten Forschungsdaten ist eine Registrierung und die Freigabe der Daten durch den zuständigen Kurator erforderlich. Die Registrierung umfasst die Angabe des Vor- und Nachnamens sowie einer gültigen E-Mail-Adresse. Im Anschluss können archivierte Daten und zugehörige Metadaten durch den zuständigen Kurator für freigegeben werden.



Sub-Kurator

Sub-Kuratoren werden vom Kurator einem bestimmten Arbeitsbereich zugewiesen. Sie verfügen im freigegebenen Arbeitsbereich über Lese- und Schreibrechte und können dort Datenpakete hinzufügen und editieren. Die administrative Verwaltung des Arbeitsbereichs (z.B. mit dem Recht weitere Sub-Kuratoren anzulegen oder Lizenzen und Haltefristen anzupassen) obliegt weiterhin ausschließlich dem Kurator.

 

 

Temporärer Speicher

Der temporäre Speicher dient für Bearbeitungszwecke im Arbeitsbereich. Diese Umfassen z.B. das Hinzufügen, Verschieben oder Löschen von Daten und die Editierung von Metadaten. Werden Datenpakete anschließend archiviert oder publiziert, belegen sie im temporären Speicher keinen Speicherplatz mehr. In der jährlichen Vertragsgrundgebühr von 500 € ist ein temporärer Speicherplatz von 200 Gigabyte inkludiert. Der Kunde kann den temporären Speicherplatz bei Bedarf kostenpflichtig erweitern.

 

 

Testsystem

Im Juni 2015 wurde im Rahmen des 2.-RADAR-Workshops ein erster RADAR-Prototyp vorgestellt. Bitte nutzen Sie diesen Link für weitere Informationen und die Einrichtung eines optionalen Zugangs zum Testsystem.

 

 

Unregistrierter Nutzer

Der Zugang zu Suchfunktionen und den Informationen der bei RADAR publizierten Forschungsdaten ist für jeden Nutzer ohne vorherige Registrierung möglich. Für den Download der bei RADAR archivierten Forschungsdaten ist darüber hinaus eine Registrierung und die Freigabe der Daten durch den zuständigen Kurator erforderlich (siehe auch: Registrierter Nutzer).

 

 

Urheberrecht

In Deutschland gilt das deutsche Urheberrechtsgesetz für die Nutzung von literarischen, künstlerischen und wissenschaftlichen Werken, die die dort genannten Schutzvoraussetzungen erfüllen. Sofern den Nutzern dieser Werke nicht weitere Nutzungsrechte durch eine weiterführende Lizenz (z.B. durch eine Creative Commons Lizenz) eingeräumt werden, ist die Nachnutzung der Werke nur im Rahmen der restriktiven Schrankenregelungen des deutschen Urheberrechtsgesetzes möglich. Ob Forschungsdaten dem Schutz des Urheberrechtsgesetzes unterliegen oder nicht ist davon abhängig, ob entweder die Anforderungen an die geistige Schöpfungshöhe oder die Voraussetzungen des Datenbankrechts (Erforderlichkeit einer wesentlichen Investition bei der Erzeugung der Forschungsdaten) erfüllt werden. Da das Vorliegen der Voraussetzungen im Einzelfall geprüft werden muss, ist im Zweifelsfall die Beratung durch einen Fachanwalt empfehlenswert.

Um eine maximale Nachnutzbarkeit wissenschaftlicher Forschungsdaten zu gewährleisten, die prinzipiell dem Urheberrechtsgesetz unterliegen können, sollte die Vergabe von zusätzlichen Nutzungsrechten z.B. durch eine entsprechende Lizenzierung der Daten (z.B. durch Creative Commons Lizenzen) in Betracht gezogen werden. Die Vergabe solcher Lizenzen führt meist zu einer höheren Nutzung der Daten in der wissenschaftlichen Forschung und kann so zu einem Reputationsgewinn des Wissenschaftlers, auch über die Grenzen der jeweiligen Fachcommunity hinaus, beitragen. Weitere Informationen hierzu finden Sie hier und in den Autorenrichtlinien.


 

 

Zitierrichtlinien

Je nach Fachbereich und Forschungsdisziplin ist das Zitieren wissenschaftlicher Datenpublikationen unterschiedlich weit verbreitet. Das Thema "Zitierung von Forschungsdaten" wird derzeit von verschiedenen wissenschaftlichen Gruppierungen untersucht, so dass (noch) kein einheitlicher Standard existiert. Prinzipiell können Wissenschaftler jedes von ihnen gewünschte Format verwenden, um in RADAR publizierte Datenpakete zu zitieren; in Anlehnung an bekannte bibliometrische Verfahren und aus Gründen wissenschaftlicher Nachvollziehbarkeit empfehlen wir folgendes Format:

Ersteller/Autor(en) (Jahr der Veröffentlichung): Titel des Datenpaketes. Herausgeber. Art der Forschungsdaten/Resource Type. Identifier (DOI)

Siehe auch: Detailansicht Zitierrichtlinien

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